Unbestritten ein Lienzer Publikumsliebling! Lange bevor die liebenswerte Puppe die Bühne betritt, muss man sich um einen Platz bemühen. Seine Show, auch wenn man sie schon einmal gesehen hat, ist immer wieder ein besonderes Erlebnis. Nach wenigen Momenten vergisst man seinen Meister im Hintergrund und fokussiert sich ausschließlich auf den kleinen Kerl, der mit dem Publikum seine Späßchen treibt, den Frauen flirtet und virtuos Klavier, Gitarre und Violine zu spielen vermag. Marionettenspiel der Sonderklasse, wahrscheinlich einzigartig auf der ganzen Welt.
Wir werden zurückversetzt in eine Zeit, in der dem Frisör wichtige Aufgaben im dörflichen Leben zugeteilt waren: Er hatte nicht nur Haare zu schneiden, zu rasieren... Bei ihm traf man sich, um Anekdoten zu hören oder zu erzählen, seine Seele auszuschütten, sich zu unterhalten und unterhalten zu werden. In diesem Stück wett- eifern die drei Barbiere um die Gunst der Kundschaft – jeder will den Anderen dabei mit seinen Künsten übertreffen, und wer gewinnt dabei? Keine Frage: Das Publikum! Sehr amüsant! Nur eine Vorstellung!
„Arabesque” ist eine mechanische Blume, die ihre Wurzeln sowohl in Mary Shellys Frankenstein wie auch im Labor des Alchemisten hat. Lichtdurchlässige Modelle von lebensgroßen Armen und Beinen offenbaren der Öffentlichkeit ihre roboterhaften Mechanismen. Die sichtbare Verdrahtung setzt einen chaotischen, abstrakten Kontrapunkt zur organisierten Symmetrie der Körperteile. Mittels pneumatischer Steuerung bewegen sich Arme und Beine zum Rhythmus des Donauwalzers wie Blütenblätter einer Blume. Holden präsentiert seine Installationen auf allen großen Kunstfestivals der Welt.
Treffen Sie Henry Burns und George Entwhistle, Fotographen aus Viktorianischer Zeit. Deren Arbeit wird in der britischen Presse als „steif, aber aufregend“ beschrieben. In ihrem Salon werden Ihnen Kleidungsstücke, Accessoires und entsprechende Haarteile zur Verfügung gestellt. Die gerahmten Bilder anno 1900 werden in Ihrem Heim sicher einen passenden Platz finden. Aber es kommt noch besser, die Erinnerungsbilder sind gratis. Seriously funny stuff!
Die 13-köpfige Formation aus Quebec könnte die Überraschung des Festi- vals werden. Sie verfügt nicht nur über ein großes Repertoire (Walzer, Salsa, Klezmer, Swing, Zirkusmusik,...), sondern auch über hohes techni- sches Können. Im bunten Outfit und vor Spielfreude strotzend, verbreiten sie ausgelassene Stimmung, wo immer sie sich präsentieren. Das geht un- weigerlich in Hände und Beine. Genau so sollte gute Straßenmusik klingen.
Im Theater ist Mr. Wilson so ziemlich für alles zuständig – als Techniker, Haus- meister,...... und zuguterletzt auch noch selber auftreten. Aus unvorhersehbaren Gründen soll er auf die Schnelle eine improvisierte Show aus den Ärmeln schütteln. Klassischer Fehlstart! Langsam erntet er erste Erfolge, verspürt erste Lacher, wird selbstsicherer und knallt schließlich echte Wuchteln hin, als er seine neuesten Erfindungen präsentiert: den jonglierenden Kochtopf, den Staubsaugerdudelsack,... Lachen ohne Ende. Leider ist der Mann mit der Kappe nur ein Mal zu sehen – also nicht versäumen!
Ein Walkact von Theater Tol ist Poesie pur. Mit opulenten Kostümen schweben sie durch die Straßen. Das Aufwärmprogramm für das große Finale (Cycling in Heaven) am nächsten Tag um 23:00 Uhr auf dem Lienzer Hauptplatz. OLALA!
Holland ist das Land der Blumen, Wind- mühlen, Radfahrer und des Kaas. Dank der Unterstützung des niederländischen Landwirtschaftsministeriums können die Festivalbesucher in den Genuss einer Gratisverkostung typisch holländischer Kaasspezialitäten kommen. Niemand wird nachher sagen: „Des war a Kas“.
Viva la musica! Wenn Gesichter Geschichten erzählen... Mit wildester Slapstick- und ‚tempo loco’-Manier: Los Excéntricos! Drei fabelhafte Komödianten, deren Humor und dreistes Benehmen einen liebevollen Charme verströmen, ein Spiel mit Surrealismus und ... eben Musik. Das spanisch-französische Komikertrio steht in der großen Tradition der Mu- sikclowns. Marceline, Sylvestre und Zaza sind extravagante Komiker mit ausgesprochen symphatisch komischer Mimik, und mit ihren Versuchen, auch das Unmögliche doch einmal zu erreichen – spritzig und subtil, viel- seitig und phantasievoll, mit Virtuosität und Rasanz. Man muss sie einfach gern haben, obschon sie doch soooooo blöd sind. Ole!
„Schön is so a Ringelspül, des is a Hetz und kost nit vül...“ Alle fünf Minuten können bis zu 20 Kinder im Karussell Platz nehmen und entdecken, wie sich ihre Welt dreht. Ein Abenteuer, bloß Spaß oder mehr... Dank Unterstützung der Lienzer Sparkasse für unsere kleinsten Festivalbesucher GRATIS!
Nur sehr mühsam schleppt sich Dirk mit seinem Einkaufswagen durch die Straßen. Langes Haar verhüllt sein Gesicht. Unansehnlich! Einfach trostlos! Nur gelegentlich blickt er auf, spielt ein Musikstückchen und erhofft sich dafür den einen oder anderen Euro. Offenherzig, wie das Olala-Publikum ist, wird er in Lienz wohl gute Kasse machen.
Das ca. 100m² große, transparente Labyrinth besteht aus Wänden und Türen in Eisen und Holz.
Um es durchwandern zu können müssen verschiedene Aufgaben gelöst werden, denn nur so öffnen sich die Türen in andere Bereiche. Dabei wird den Besuchern Geschicklichkeit, Koordination, Gleichgewicht abverlangt. (Bei schwierigen Rätseln wird Hilfe angeboten)
Eine interaktive Installation - ein Spielplatz für Groß und Klein.
Patrice Warrener wird mit "Chromolithe" auch heuer dabei sein und das Rathaus von Lienz wieder in unglaubliche Farbpracht tauchen. Wird die Liebburg heuer knallrot? Rot-Schwarz-gestreift? Wir wissen es nicht und verraten auch nichts. Chromolithe ist eine Kunstform, die architektonische Details auf eine nie da gewesene Weise hervorhebt. Mit mehr als 60 Installationen weltweit ist Patrice Warrener heute einer der gefragtesten Künstler auf dem Gebiet der Lichtkunst. Seine Licht- und Farbenspiele werden auch heuer wieder die Festivalbesucher in Staunen versetzen.
Was will uns das holländische Duo mit ihren Kopfuhren vor Augen führen? Dass die Zeit vergeht, man mit ihr nicht spielen soll, sie nie still steht oder dass es höchste Zeit ist. Aber das wissen wir doch schon...
Nachdem die Duty Free Läden innerhalb Europas quasi überflüssig geworden sind, geht man mit neuen Ideen auf die Straße. Und endlich gibt’s bei Olala einmal etwas zu gewinnen. Glücksfischern winken tolle Preise.
SphèrAléas ist eine halbkugelförmige Struktur und einer evolutionären Gerät, das der Mensch, Bild und Ton kommunizieren dank digitaler Werkzeuge ermöglicht hat. Es ist ein sicherer Raum der traumhaften Kreationen, in denen die Öffentlichkeit schafft, überlagert Griffe, gegenüberstellt, sonor, pittorica Formen instabil und reaktiv.
Wie für das Erlernen eines Musikinstruments, müssen die Menschen Zeit nehmen, um zu experimentieren. Gemeinsam müssen sie besonderes Augenmerk auf eine Melodie zu komponieren. Zuschauer sind rund um eine Feuerstelle, die von einer halbkugelförmigen Spiegel materialisiert sitzt. Sie manipulieren kann empfindliches Gerät, um visuelle und sonore Symphonien zu schaffen. Durch die Manipulation der Sensoren kann der Zuschauer-Musiker kontinuierlich auf die gesamte Struktur einzugreifen, indem er mit den verschiedenen Variablen: Ordnung, side-by-Side-Positionierung, überlappende, Geschwindigkeit, Rhythmus, harmonische Teilung ... Es ist eine Art Orchester: Es gibt ein Dirigent, Musiker leitet und koordiniert die Organisation der visuellen und sonoren Objekte.
Die Szenografie ist für das komplette Eintauchen des Zuschauers durch interaktive Sensoren, einer Multipoint Klangdiffusion, ein Video-Projektionssystem (180 °) entwickelt, innerhalb einer halben sphärischen membranöse Architektur. Diese ursprüngliche gemeinsame Experiment wird ein Gedicht von Empfindungen: in diesem Gebärmutter-artigen Raum, sensitive Wahrnehmung verstärkt, modifiziert, bis eine Vielzahl von unerwarteten metaphorischen Welten schwingen.
Sie werden zuerst einmal herzlich empfangen und denken vielleicht, dass Sie jetzt ihr blaues Wunder erleben werden. Nein! Nach nur einer Minute werden Sie das Zelt als anderer Mensch verlassen, mit einer großen Erfahrung reicher. Himmlisch, komisch und weiß Gott noch alles.....
Das Teatro Metamorfoso spielt mit Illusionen, will uns glauben machen, was eigentlich nicht sein kann. Aber wollen wir überhaupt die Wahrheit sehen? Das ist nichts für Leute mit schwachen Nerven! In wenigen Minuten transformiert die bildhübsche Ludmilla in ein Monster, das Angst und Schrecken verbreitet. Gottlob hinter einem Gitter, aber...... Platz für ca. zehn Personen!
„Mono“ Da laust mich doch der Affe. Allerhand, was das kleine, liebenswerte aber auch freche Äffchen so alles drauf hat. Und mit einem Affenzahn unterwegs ist. Mono ist echt – echt ferngesteuert.
Gromic – ein faszinierender Charakter, der ohne viele Worte auskommt und trotzdem genau ins Schwarze trifft. Wo Gromic auf der Bühne steht, fließen Freudentränen vor lauter Lachen. Visuelle Magie für ein Publikum jeder Altersstufe.
Verschlafen steht der Seemann da, spielt sich so ganz neben- bei mit Bällen, die er in die Luft wirft. Doch was der Ukrainer in seiner sechsminütigen Performance auf die Bühne zaubert, ist Jonglierkunst auf aller- höchstem Niveau. Ein Olala Highlight! (Goldmedaille beim 30. Zirkusfestival „Cirque de Demain“ in Paris 2009)
Die zwei katalanischen Clownpaare suchen den unmittelbaren Kontakt zum Publikum – in diesem Falle den Hautkontakt. Alles andere als scheu, vor nichts und niemanden zurückschreckend, geben sie ihr Innerstes preis. Und das ist allemal sehenswert. Das Wort peinlich dürfte in ihrem Vokabular nicht vorkommen. Aber Clowns sollen doch auch lustig sein. Sind sie auch! Das Volk hat a Hetz, die Opfer vielleicht weniger. Aber sehen Sie selbst........
Man sagt, dass Genie und Wahnsinn oft sehr nahe beieinander liegen. Der Kalifornier hat diese Grenze überschritten. Fasziniert von all den Comicfiguren in seiner Kindheit, begann er in den 80- er Jahren mit der Entwicklung seiner eigenen Charaktere, erfand eine Unzahl absurder Zaubereffekte. In seiner wahnwitzigen Darbietung, in der sich skurrile optische Gags wie Perlen auf einer Kette aneinanderreihen, setzt er die Gesetze der Dreidimensionialität außer Kraft. Dampf lässt er über die Ohren ab..........A real living cartoon! Seine mehrfach ausgezeichnete Show versetzt Menschen auf allen Kontinenten in Ekstase. Willkommen beim Olala Mr. Sylvester!
Kleine Babies bringt der Storch, das weiß jeder. Aber haben Sie sich schon mal Gedanken darüber gemacht, wer eigentlich die Regenschirme bringt? Die bringt der mittlerweile in Italien lebende Kubaner Ernesto Planas in Hülle und Fülle auf die Bühne. Reihenweise schüttelt er sie aus seinem Armgelenk – in allen Farben und Größen. Einfach magisch!
Man spielt die Glasharfe, indem man den mit Flüssigkeit benetzten Finger über die feststehenden Glaskelche kreisen lässt. Ein Virtuose des Gläserspiels ist Robert Tiso aus Bologna. Neben klassischen Stücken ist auch Filmmusik von Ennio Morricone zu hören. Sphärisch!
Platz da, für die 4,5 Meter hohen, mit Grünspan bedeckten Vögel! Sie haben ihre Hochsitze im tristen Liverpool verlassen, um das Festival in Lienz zu besuchen. Diese Riesendinger, die größten Gestalten des diesjährigen Olala, werden nicht nur für Aufsehen sorgen...
Achtung alle Kinder und Junggebliebenen! Sofort im Kalender ankreuzen! Macht euch bereit für die Gänsekapelle! Ein Tambour, ein Tambour- Major und eine Gruppe Toulouser- Gänse sind die Zutaten dieses extrem unterhaltsamen Acts -der Gänsekapelle! Die Formation stammt aus den Niederländen und mit ihren Gänsen ist sie die Sensation auf jedem Theaterfestival! Mit Trommelwirbel, Gepfiff und Geschnatter sorgt diese lustige Truppe für Aufsehen!
Bereits seit Jahren begeistert die Gänsekapelle Menschen auf Festivals weltweit. Die einzigartige Kombination aus Musik in Verbindung mit humoristischen Elementen macht diese Show unvergesslich! Im Mittelpunkt der Show stehen aber natürlich die wahren Stars- die Gänse!
Die beiden Holländer sind mittlerweile stadt- bekannt, schließlich ist „Subtropicana“ die vierte Produktion, die sie in Lienz vorstellen. Nach „Bellevue“, „Lunapark“ und „Turkish Delight“ entführen sie das Publikum in eine Wüstenoase mit sprudelnden Bächen unterm Sternenhimmel. Genießen Sie die angenehme Wärme am Pool und entspannen Sie sich bei einfachen sportlichen Übungen.Tipp: Suchen Sie sich ein nettes Achterteam zusammen! Sie werden noch lange von diesem Erlebnis zehren und sicherlich noch ihren Enkeln davon erzählen.