Wir werden zurückversetzt in eine Zeit, in der dem Frisör wichtige Aufgaben im dörflichen Leben zugeteilt waren: Er hatte nicht nur Haare zu schneiden, zu rasieren... Bei ihm traf man sich, um Anekdoten zu hören oder zu erzählen, seine Seele auszuschütten, sich zu unterhalten und unterhalten zu werden. In diesem Stück wett- eifern die drei Barbiere um die Gunst der Kundschaft – jeder will den Anderen dabei mit seinen Künsten übertreffen, und wer gewinnt dabei? Keine Frage: Das Publikum! Sehr amüsant! Nur eine Vorstellung!
OSADIA steht für ein kreatives und innovatives Konzept von „Haar-Kunst“, das auf die aktive Teilnahme des Publikums setzt. „Do you dare“, traust du dich, ist das Motto der Haarkünstler, und Mut braucht man schon ein we- nig, wenn man sich von OSADIA frisieren lässt: teils entstehen exotische Landschaften samt Plastikvögeln auf den Häuptern, oder aber die Künstler „krönen“ die Häupter der mutigen Freiwilligen und modellieren Kronen, auf die selbst der SSonnenkönig neidisch wäre. Wer wagt, gewinnt - und wird zum einzigartigen, lebenden Kunstwerk, einem solchen, das vergänglich ist. Aber für einige Stunden können Festivalbesucher so zu einem aktiven Teil des Olala werden.
Ein Walkact von Theater Tol ist Poesie pur. Mit opulenten Kostümen schweben sie durch die Straßen. Das Aufwärmprogramm für das große Finale (Cycling in Heaven) am nächsten Tag um 23:00 Uhr auf dem Lienzer Hauptplatz. OLALA!
Die 15–köpfige französische Theatergruppe erzählt in Standbildern, die sich immer dann verändern, wenn der Tunnel über die Darsteller hinweg rollt, vom Leben, von der Liebe, vom Weinen und Lachen und von so etwas wie Missgeschick. Gibt es das erhoffte Happy End? Allerfeinstes Straßentheater! Ein Olala-Highlight!
Nostalgie und Leidenschaft. Die Beziehung des Künstlerpaares wird mittels Elementen der Zirkusakrobatik (auf dem Seil, Vertikaltuch,...) veranschaulicht. Hoch in der Luft spiegelt sich die Welt der Träume wider, auf dem Boden die Realität. Die Künstler bewegen sich abwechselnd auf diesen beiden Ebenen, so wie im richtigen Leben. Und dazu noch Tango und Flamenco...
Patrice Warrener wird mit "Chromolithe" auch heuer dabei sein und das Rathaus von Lienz wieder in unglaubliche Farbpracht tauchen. Wird die Liebburg heuer knallrot? Rot-Schwarz-gestreift? Wir wissen es nicht und verraten auch nichts. Chromolithe ist eine Kunstform, die architektonische Details auf eine nie da gewesene Weise hervorhebt. Mit mehr als 60 Installationen weltweit ist Patrice Warrener heute einer der gefragtesten Künstler auf dem Gebiet der Lichtkunst. Seine Licht- und Farbenspiele werden auch heuer wieder die Festivalbesucher in Staunen versetzen.
Das spanische Brüderpaar verbindet Gitarrenmusik mit der Kunst des Diabolospiels. In der schwungvollen Darbietung kommt natürlich auch der Humor nicht zu kurz.
Die fünf jungen Taiwanesen gehören zu den weltbesten Nachwuchskünstlern im modernen Zirkus. Ihre Diabolodarbietungen sind in jeder Hinsicht spektakulär und werden das Olala Publikum in Begeisterung versetzen. In ihren Reihen der mehrfache Weltmeister und Gewinner der Goldmedaille beim Festival „Cirque de Demain“ (Paris 2008) William Wie Liang Lin.
Gromic – ein faszinierender Charakter, der ohne viele Worte auskommt und trotzdem genau ins Schwarze trifft. Wo Gromic auf der Bühne steht, fließen Freudentränen vor lauter Lachen. Visuelle Magie für ein Publikum jeder Altersstufe.