OSADIA steht für ein kreatives und innovatives Konzept von „Haar-Kunst“, das auf die aktive Teilnahme des Publikums setzt. „Do you dare“, traust du dich, ist das Motto der Haarkünstler, und Mut braucht man schon ein we- nig, wenn man sich von OSADIA frisieren lässt: teils entstehen exotische Landschaften samt Plastikvögeln auf den Häuptern, oder aber die Künstler „krönen“ die Häupter der mutigen Freiwilligen und modellieren Kronen, auf die selbst der SSonnenkönig neidisch wäre. Wer wagt, gewinnt - und wird zum einzigartigen, lebenden Kunstwerk, einem solchen, das vergänglich ist. Aber für einige Stunden können Festivalbesucher so zu einem aktiven Teil des Olala werden.
Wir werden zurückversetzt in eine Zeit, in der dem Frisör wichtige Aufgaben im dörflichen Leben zugeteilt waren: Er hatte nicht nur Haare zu schneiden, zu rasieren... Bei ihm traf man sich, um Anekdoten zu hören oder zu erzählen, seine Seele auszuschütten, sich zu unterhalten und unterhalten zu werden. In diesem Stück wett- eifern die drei Barbiere um die Gunst der Kundschaft – jeder will den Anderen dabei mit seinen Künsten übertreffen, und wer gewinnt dabei? Keine Frage: Das Publikum! Sehr amüsant! Nur eine Vorstellung!
Adrian Schvarzstein ist ein Multitalent aus Spanien. Als Clown, Schauspieler und Theaterdirector schlüpfte er seit mehr als 20 Jahren in unterschiedlichste Rollen. Der erfahrene Entertainer hat im Laufe seiner langen Karriere bei vielen Straßentheatern gespielt, war er am Zirkus, in der Oper und bei verschiedensten Tv- Formaten tätig. Nachdem er viele Jahre Artist des Circus Ronaldo in Belgien war, gründete Schvarzstein 2004 seinen eigenen: den Circus Klezmer. Seine einzige und einzigartige Soloshow ist "The Greenman". Und als grüner Mann wird er – wie schon 2010 – auch heuer beim Olala- Straßentheaterfestival gastieren.
Bepackt mit allerlei grünen Accessoires und unterwegs auf einem grünen Scooter wird "The Greenman" die Straßen der Lienzer Altstadt unsicher machen. Auf verrückte Weise wird er das Publikum aufmischen. Spontaneinlagen, Improvisation und die definitive "Belästigung" von Passanten machen den Greenman zu einer ernsthaften Bedrohung für die Lachmuskulatur! Vorsicht!!
Patrice Warrener wird mit "Chromolithe" auch heuer dabei sein und das Rathaus von Lienz wieder in unglaubliche Farbpracht tauchen. Wird die Liebburg heuer knallrot? Rot-Schwarz-gestreift? Wir wissen es nicht und verraten auch nichts. Chromolithe ist eine Kunstform, die architektonische Details auf eine nie da gewesene Weise hervorhebt. Mit mehr als 60 Installationen weltweit ist Patrice Warrener heute einer der gefragtesten Künstler auf dem Gebiet der Lichtkunst. Seine Licht- und Farbenspiele werden auch heuer wieder die Festivalbesucher in Staunen versetzen.
Die fünf jungen Taiwanesen gehören zu den weltbesten Nachwuchskünstlern im modernen Zirkus. Ihre Diabolodarbietungen sind in jeder Hinsicht spektakulär und werden das Olala Publikum in Begeisterung versetzen. In ihren Reihen der mehrfache Weltmeister und Gewinner der Goldmedaille beim Festival „Cirque de Demain“ (Paris 2008) William Wie Liang Lin.
Einer der mitreißendsten Liveacts am Olala 2011 wird das 19- köpfige Orchestre International du Vetex sein. Die seit 2004 gegründete, aus belgischen und französischen Musikern bestehende Band hat international einen ausgezeichneten Ruf und beeindruckte bereits auf unzähligen europäischen Festivals. Alles anderer als konventionell ist die Musik der Franzosen, die sich weder an Grenzen hält, noch an einen Stil festmachen lässt. Die Klänge dieser Musik haben ihre Wurzeln in den verschiedensten Gegenden unserer Erde. Die Zuhörer werden in den Genuss eines Stilmixes aus Balkan- Beats, Polka und vielen überraschenden anderen Stilelementen kommen. Die Band sticht besonders durch ihre überzeugende Live- Qualitäten hervor. Das Orchestre International du Vetex versteht es wie keine andere Band, das Lebensgefühl der Straßenmusiker von Paris wiederzugeben. Die Zuschauer werden hineingezogen in eine Atmosphäre aus Witz und Staunen. Unmöglich kann man sich dem Charme dieser agilen Formation entziehen!
Wer sich schon auf die Musik einstellen will, kann auch gerne in eines ihrer Alben reinhören.